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18.00 Uhr - 20.00 Uhr

Trump, Autoritarismus, Krise des Kapitals – was treibt die globale Faschisierung voran?

10.11.2026, 18:00 – 20:00 Uhr

Die USA gelten vielen als Vorreiter eines autoritären Umbaus: Angriffe auf und Missachtung von demokratischen Institutionen, massenhafte, gewaltsame und willkürliche Abschiebungen durch ICE, Feindmarkierungen im Inneren und Äußeren und konzentrierte Macht von oligarchischen Netzwerken. Wie lässt sich diese Dynamik als Teil einer globalen Faschisierung verstehen – und welche gesellschaftlichen Kräfte treiben sie voran?

Die Veranstaltung nimmt die USA als zentralen Fall im Kontext der Krise kapitalistischer Akkumulation in den Blick. Damit wollen wir verstehen, warum autoritäre Akteure gegenwärtig an Einfluss gewinnen. Dabei geht es auch um die internationalen Verflechtungen dieser Entwicklung: Inwiefern tragen globale Konkurrenz und geopolitische Konflikte dazu bei?

Das wollen wir mit Euch diskutieren, weil wir davon überzeugt sind, dass wir uns für unser erneuertes Grundsatzprogramm damit auseinandersetzen müssen, in welcher globalen Situation wir uns aktuell befinden – um daraus abzuleiten, wie wir uns in Deutschland dazu verhalten.

Referent*innen: Margit Mayer (emeritierte Professorin für Politikwissenschaft und USA-Expertin)
Harald Wolf (Co-Leiter der AG Friedenssicherung der Programmkommission)

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