Zum Hauptinhalt springen
Sozial-ökologische Transformation

Alle Beiträge

  • Klimakatastrophe, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz verändern Wirtschaft und Gesellschaft grundlegend. Doch Technologie ist nie neutral: Wer entwickelt und besitzt die Technologien der Zukunft? Wer entscheidet über ihren Einsatz? Wem nützen die Gewinne und Produktivitätsfortschritte – und wer trägt die Kosten?

    Für eine linke Politik geht es deshalb nicht nur darum, welche Technologien wir wirklich brauchen, sondern auch darum, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen sie entwickelt und eingesetzt werden. Was sind Herausforderungen und Gefahren? Und wie können technologische Innovationen dazu beitragen, die sozial-ökologische Transformation voranzubringen, gute Arbeit zu schaffen und demokratische Kontrolle statt neuer Abhängigkeiten von Konzernen zu ermöglichen?

    Diesen Fragen widmet sich unsere Online-Veranstaltung am 20. August von 18:00 bis 20:30 Uhr.

    Im ersten Teil diskutieren wir, welche Technologien für Energiewende und Dekarbonisierung notwendig sind und welche industrie- und wirtschaftspolitischen Weichen dafür gestellt werden müssen. Es diskutieren Uwe Witt (Rosa-Luxemburg-Stiftung) und der Politökonom Christian Christen.

    Im zweiten Teil geht es um Künstliche Intelligenz, Rechenzentren und die digitale Infrastruktur der Zukunft. Wie kann eine linke KI-Politik aussehen? Welche öffentliche Infrastruktur braucht eine demokratische Digitalisierung? Darüber sprechen Sonja Lemke, Bundestagsabgeordnete der Linken und die Netzaktivistin Anke Domscheit-Berg.

    Die Veranstaltung ist Teil der Debatte um das neue Grundsatzprogramm der Linken. Meldet Euch jetzt hier über Zetkin an: https://app.zetkin.die-linke.de/o/2/events/26352

    In meinen Kalender eintragen

  • Online-Diskussion 16. Juli, 19-21 Uhr

    https://eu01web.zoom.us/j/64987141312?pwd=tqb4ak21kj0WmVWPtabx85oiC0Z2An.1 
    Meeting-ID: 649 8714 1312; Kenncode: 085973

    Die Klimakatastrophe verschärft sich. Viele Menschen haben Angst vor einem Zusammenbruch des Systems, das uns materiell versorgt. Der Umgang mit dieser Angst ist unterschiedlich, von der Verdrängung über das Prepping bis hin zur Organisierung.

    Ist es in dieser Lage die Aufgabe der Linken, die deutsche Autoindustrie zu retten? Wie kann das neue Grundsatzprogramm der Linken den Menschen Hoffnung machen, ohne die Situation zu beschönigen? Wie verhindern wir sonst, dass Faschist*innen die Deutungshoheit über Krisen übernehmen? Und was bedeutet Klimagerechtigkeit konkret, wenn Klimamigration und globale Ungleichheit zunehmen?

    Die BAG Klimagerechtigkeit lädt zu einem Diskussionsabend im Rahmen des Programmprozess ein. Wir werden Thesen vorstellen, auf die unsere Gäste antworten: 

    • Fabian Fahl, klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion
    • Nils Böhlke, Mitglied der BAG Betrieb & Gewerkschaft

    Wir freuen uns sehr auf die Debatte!
    Euer Orga-Team der BAG Klimagerechtigkeit

    In meinen Kalender eintragen

  • Diskussion und Abstimmung auf Loomio vom 1. - 11. Juli

    In zwei Schritten haben wir bisher bei Loomio über den Umbau der Produktionsweise diskutiert. Die Diskussion haben wir in der AG sozial-ökologische Transformation ausgewertet und daraufhin unsere Diskussionsthese überarbeitet.

    In einem nächsten Schritt wollen wir versuchen, gemeinsam einen Konsens zu finden. Bitte stimmt ab, ob ihr der neuen These zustimmen könnt. Und falls dies nicht möglich ist, versucht euch bitte an einer konstruktiven Kritik und schreibt, was sich konkret ändern müsste, damit auch ihr der These zustimmen könnt. Umso mehr von euch mitmachen, umso besser wird unser neues Grundsatzprogramm.

    Hier geht es direkt zur Abstimmung auf Loomio (Hyperlink:https://loomio.die-linke.de/p/8SjLDmz2/abstimmung-ber-neue-these-wie-bauen-wir-die-produktion-sozial-und-kologisch-gerecht-um-

    Du hast noch keinen Zugang zu Loomio? Den bekommst du, wenn du diese Umfrage ausfüllst.

    In meinen Kalender eintragen

  • Online – Veranstaltung im Rahmen des Programmprozesses der AG „Sozial-ökologische Transformation“

    Wie können wir Wohlstand neu denken: solidarisch, ökologisch und für alle? Zwischen Klimakatastrophe, sozialer Ungleichheit und globaler Verantwortung stellt sich die Frage, wie eine gute Lebensweise für alle möglich wird – ohne auf Kosten anderer zu leben.

    In dieser Veranstaltung gehen wir der Frage nach, wie der Übergang von einer imperialen zu einer solidarischen Lebensweise gelingen kann. Was bedeutet Umverteilung konkret – global wie hier vor Ort? Welche Rolle spielen öffentliche Infrastrukturen, Sorgearbeit oder neue Formen von Produktion und Konsum? Und wo verlaufen Konfliktlinien, etwa zwischen dem Erhalt von Lebensstandards und der Notwendigkeit tiefgreifender Veränderungen?

    Im Zentrum steht ein Podiumsgespräch mit Perspektiven aus Wissenschaft, Bewegung und politischer Praxis. Anschließend vertiefen wir zentrale Fragen in Workshops zu Mobilitäts-, Agrar- und Bauwende: Wie kommen wir sozial gerecht von A nach B? Wie sieht eine demokratische und ökologische Landwirtschaft und Ernährungsweise aus? Und wie können wir Städte und Wohnraum jenseits von Wachstumslogiken gestalten?

    Meldet euch hier für die Veranstaltung an: Jetzt anmelden!

    Ihr wollt gemeinsam mit euren Genoss*innen online an der Veranstaltung teilnehmen und eine Watchparty organisieren? Dann füllt diese Umfrage aus.

    Ablauf

    09:45 Technikeinführung

    10:00 Begrüßung und Einführung

    10:15 – 11:45 Podium: Wie sieht Wohlstand solidarisch und klimagerecht aus?

    Wie kommen wir von der imperialen zur solidarischen Lebensweise? Hier werden wir diskutieren, wie sich Gesellschaften verändern müssen und was sich für sie verändern muss, um solidarisch und klimagerecht zu werden. Dabei geht es um Fragen von lokaler bis globaler Gerechtigkeit sowie um Zielvorstellungen, Konzepte und praktische Schritte. Wir werden über die Spannungen zwischen globaler Umverteilung und Bewahrung der Lebensstandards hierzulande sprechen und dabei internationalistische sowie feministische Perspektiven – z.B. sorgende Städte – einbeziehen.

    Sprecher*innen

    • Ulrich Brand, Universität Wien
    • Nicole Kleinheisterkamp-González, AG SET
    • Alex Wischnewski, queer-feministische Programmkommission
    • Malik Diao, Die Linke Ingolstadt

    Moderation: Nina Treu, Die Linke Leipzig / AG SET

    11:45 – 12:15 Pause

    12:15 – 13:30 Drei parallele Workshops

     

    Workshop 1: Mobilitätswende

    Beim Thema Mobilitätswende treffen auch in der Linken unterschiedliche Vorstellungen und Bedürfnisse aufeinander. Was ist unsere Vision von Erreichbarkeit? Wie kommen wir weg von fossiler Abhängigkeit und dem Fokus aufs Auto, ohne dabei große Teile der Gesellschaft abzuhängen? Hier diskutieren wir über die Bedigungen, die es braucht, um die Mobilitätswende voranzubringen und worauf diese abzielen sollte. Welche Bedingungen müssen gegeben sein, damit Menschen von a nach b kommen? Was sollte schnell zu erreichen sein? Wie umgehen mit weniger dicht besiedelten Gebieten?

    Sprecher*innen

    • Franziska Riekewald, Vorsitzende der linkenStadtratsfraktion in Leipzig, Sprecherin für Mobilität
    • Denis Petri, Co-Sprecher der LAG Mobilität und Verkehr, Die Linke Berlin, Mitorganisator des Volksentscheid Fahrrad in Berlin

    Moderation: Lisa Pfitzmann, Die Linke Berlin / AG SET

     

    Workshop 2: Agrar- und Ernährungswende

    Was muss aus linker Sicht passieren, damit die Ernährungswende sozial, ökologisch, demokratisch und zukunftstauglich ist? Hier diskutieren wir über die Art und Weise von Landwirtschaft und folglich Ernährung. Wie viel ist pflanzlich, wie viel Viehwirtschaft? Wird dann alles bio und was würde das heißen? Ist unsere Vision eher kleinbäuerlich oder industriell mit Hilfe moderner Technik? Wie könnte Ernährungssouveränität weltweit gelingen und was würde das für internationalen Handel bedeuten?

    Sprecher*innen

    • Jan-Felix Thon, KoLa Leipzig
    • Viktoria Gaul, AbL

    Moderation: Steffen Kühne, RLS / AG SET

     

    Workshop 3: Bauwende

    Was muss passieren, damit eine ökologische Bau-, Bauressourcen- und Wärmewende überhaupt angegangen wird? Wie demokratisch, bezahlbar und sozial kann oder muss sie sein? Wir diskutieren über die Art und Weise von Städtebau, Materialkreisläufen und Wärmeversorgung. Was ist unsere Vision von städtebaulicher Entwicklung jenseits von Bauen, Bauen, Bauen? Wie schaffen wir die Ressourcenwende – weg vom Beton, hin zu kreislauffähigen, nachwachsenden Baustoffen und einer flächensparenden Bodenpolitik? Wie gelingt eine sozial gerechte Wärmewende, die Energiearmut verhindert und die fossilen Abhängigkeiten beendet?

    Sprecher*innen

    • Architects for Future, Vertreter*in aus dem Bauwendebüro
    • Elisabeth Staudt, Expertin für Wärmewende

    Moderation: Lukas Eitel, Die Linke Erlangen / AG SET

     

    13:30 - 14:00 Abschluss

    In meinen Kalender eintragen

  • Zweiter Teil der Veranstaltung "Die Produktion ökologisch umbauen und demokratisieren" der Arbeitsgruppe Sozial-Ökologische Transformation im Rahmen des Programmprozesses.

    Die Produktion ökologisch umbauen und demokratisieren
    Bei der zweiten Veranstaltung am 18.05. werden wir uns mit der Frage beschäftigten, wie im Zuge der sozial-ökologischen Transformation bestimmte Sektoren umgebaut werden müssen und wie dies zusammen mit den Beschäftigten gelingen kann.
    Dazu werden wir Lena Fuhrmann (Betriebsrätin Salzgitter Flachstahl), Carsten Büchling (Betriebsratsvorsitzender VW Klassel) und Daniel Petersen (Betriebsratsvorsitzender der Vestas Deutschland GmbH) zu Gast haben.
    Moderieren wird Cem Ince (MdB Die Linke).

    hier anmelden über Zetkin

    In meinen Kalender eintragen

  • Erster Teil der Veranstaltung "Die Produktion ökologisch umbauen und demokratisieren" der Arbeitsgruppe Sozial-Ökologische Transformation im Rahmen des Programmprozesses.

    Klar ist: Die Klimakatastrophe lässt sich nur aufhalten, wenn wir Wirtschaft und Gesellschaft tiefgreifend verändern. Wie kann das gelingen, ohne dass Ökologie und Soziales in Gegensatz zueinander geraten? Wie können wir gute Arbeit mit zukunftsfesten Jobs und soziale Sicherheit mit der Achtung planetarer Grenzen in Einklang bringen? Wie dies global gerecht gestalten? Welche Rolle spielt dabei eine nachhaltige Wirtschafts- und Industriepolitik? Und wie müssen wir Eigentumsstrukturen und Mitbestimmung verändern, damit der sozial-ökologische Umbau der Produktion möglich wird? Wer kämpft dafür mit uns?

    Dies wollen wir am Mo 13.04. 18-20h diskutieren mit:  

    • Janine Wissler, MdB Die Linke/wirtschaftspolitische Sprecherin
    • Markus Wissen, Professor für Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse an der HWR Berlin
    • Thomas Fritz, Experte für nachhaltige Handelspolitik und Lieferketten bei der NGO PowerShift

    Moderation: Katrin Mohr, IG Metall/Mitglied der AG sozial-ökologische Transformation der Programmkommission

    hier anmelden über Zetkin

    In meinen Kalender eintragen